Januar 2026: Aus dem Jahresbericht: Kürzlich erschienene Publikationen aus dem Projekt:
Paszko, Izabela. „Spatiality and Its Challenges for Commemorative Practices.” Doing Public History – Hypotheses Blog. Accessed February 6, 2026. doingph.hypotheses.org/2310.
Paszko, Izabela. „Täterort Topography as Object: The Munich Documentation Center for the History of National Socialism and Modern Infrastructures of Memory.” Relevant Tomorrow 5, nos. 27–28 (2025): 23–40. doi.org/10.51740/RT.5.27.28.3.
Paszko, Izabela. „Zarys niemieckiego krajobrazu upamiętnienia – współczesne konteksty i wyzwania.” Przegląd Zachodni, no. 1 (2025): 33–55.
Rejniak-Majewska, Agnieszka. „Nieostrość i punctum (Sasnal w Muzeum Polin).” In Ars Inspiratio. Studia dedykowane prof. Eleonorze Jedlińskiej, edited by A. Pawłowska and K. Stefański, 311–329. Łódź: Wydawnictwo Uniwersytetu Łódzkiego, 2024. Published January 2025. doi.org/10.18778/8331-666-6.14.
Rejniak-Majewska, Agnieszka. „Upamiętnienie i postpamięć. Współczesne działania artystyczne w przestrzeni wystaw historycznych.” Sztuka i Dokumentacja, no. 33 (2025): 53–68. doi.org/10.32020/ArtandDoc/33/2025/8.
Saryusz-Wolska, Magdalena. „‘The Walls Are Where They Are’: An Infrastructural Approach to the Holocaust Galleries.” In The New Holocaust Galleries at the Imperial War Museum London: Conception, Design, Interpretation, edited by Stephan Jaeger and James Bulgin, 395–414. Berlin–Boston: De Gruyter, 2025.
Załuski, Tomasz. „Potential Infrastructures: An Unaccomplished Project of a Computer Database of Artistic Culture at the Center for Contemporary Art Ujazdowski Castle in Warsaw, 1985–1995.” Muzeológia a kultúrnededičstvo / Museology and Cultural Heritage, no. 4 (2025): 51–76.

November 2025: Agnieszka Rejniak-Majewska und Tomasz Załuski präsentierten Referate zur Infrastruktur der Ausstellungen „Widok zza bliska. Inne obrazy Zagłady” und “Wilhelm Sasnal. Taki pejzaż” auf der Konferenz „Exhibiting the Holocaust 1945–2025. Genealogies and Legacies” in Berlin. Die Vorträge waren Teil des Themenbereichs „Exhibitions as Infrastructures of Remembrance”.

Oktober 2025: Tomasz Załuski präsentierte die erweiterte Fassung seines Beitrags „The Infrastructural Agency of Exhibition Spaces. How Memory is Produced Through Art on Display” auf der 57. Association for Slavic, East European, and Eurasian Studies ASEEES-Jahreskonferenz (Virtuelle Konferenz). Die Präsentation war Teil des Panels „Exhibitions on Difficult Pasts and Their Infrastructures”, das Załuski ebenfalls organisierte. Die weiteren Podiumsteilnehmer:innen waren Agata Pietrasik, Daniel Véri, Cristian Nae, Magdalena Moskalewicz (Vorsitzende) und Adrian Cioflanca (Diskussionsteilnehmer).

Juli 2025: Jahreskonferenz der Memory Studies Association in Prag, Panel “Infrastructures of Memory: Exhibitions, Institutions, Sites of Memory”
Das Panel „Infrastructures of Memory: Exhibitions, Institutions, Sites of Memory“ war Teil der 9. Jahreskonferenz der Memory Studies Association, die am 16. Juli 2025 in Prag stattfand. Das Panel widmete sich der Analyse infrastruktureller Bedingungen von Erinnerungsprozessen, verstanden als ein Geflecht materieller, technologischer, institutioneller und administrativer Faktoren, die gemeinsam das kulturelle Gedächtnis mitgestalten. Ausgangspunkt war eine Kritik an den in der Erinnerungsforschung dominierenden Narrativen, die sich auf sichtbare Akteur:innen wie Kurator:innen, Institutionsleiter:innen oder Politiker:innen konzentrieren und dabei „verborgene“ Formen von Handlungsmacht ausblenden. Die Referent:innen erörterten, wie Ausstellungsarchitektur, Ausstellungstechnologien, rechtliche Regelungen, Finanzierungsmodelle sowie die alltägliche Arbeit des technischen und administrativen Personals die Form und Bedeutung von Narrativen über die Vergangenheit beeinflussen. Die Analysen bezogen sich auf Museumsausstellungen, Erinnerungsinstitutionen sowie Gedenkorte im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und dessen unmittelbaren Folgen.
Am Panel nahmen Tomasz Załuski, Agnieszka Rejniak-Majewska, Izabela Paszko und Václav Sixta teil, welche Fallstudien aus Polen, Deutschland und Tschechien präsentierten. Die Diskussion wurde von Magdalena Saryusz-Wolska moderiert.

Juni 2025: Tomasz Załuski führte Archiv- und Feldforschungen im Martin-Gropius-Bau in Berlin durch. Dies war Teil der Rechrchen zu den Infrastrukturen der Ausstellung „Tür an Tür. Polen – Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte” (2011–2012). Außerdem besuchte und dokumentierte er die Dauerausstellung „Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland” im Jüdischen Museum Berlin sowie „Gerhard Richter. 100 Werke für Berlin” in der Neuen Nationalgalerie. Zusammen mit Magdalena Saryusz-Wolska nahm er zudem an Agata Pietrasiks kuratorischer Führung durch „Gewalt austellen: Erste Austellungen zur NS-Besatzung in Europa, 1945–1948” im Deutschen Historischen Museum teil.

Vom 24. bis 26. Juni 2025 präsentierte Izabela Paszko den Vortrag „Environmental Infrastructures and Memoryscapes: Exploring the Intersection of Sustainability, Politics, and Commemoration in Bavaria” auf der DAAD-Konferenz „Materiality and Precarity: Preserving Holocaust Memorial Sites”, die am Woolf Institute in Cambridge stattfand.
Mai 2025: Konferenz „Infrastructural Turn. How Materiality Shapes Exhibitions about Difficult Pasts“ am Deutschen Historischen Institut Warschau
Vom 29. bis 31. Mai 2025 fand am Deutschen Historischen Institut Warschau die internationale wissenschaftliche Konferenz „Infrastructural Turn. How Materiality Shapes Exhibitions about Difficult Pasts“ statt. Die Konferenz widmete sich der Analyse der infrastrukturellen, materiellen und institutionellen Bedingungen von Ausstellungen zum schwierigen Erbe. Besondere Schwerpunkte lagen dabei auf dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust. Das Programm umfasste thematische Panels, Vorträge sowie einen Besuch im Museum für Moderne Kunst in Warschau. Die Diskussionen konzentrierten sich unter anderem auf die Beziehungen zwischen Architektur und Ausstellungsraum, kuratorische Strategien, digitale Medien, rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen sowie die Rolle von Natur und Umwelt in Erinnerungsprozessen. An der Konferenz nahmen 28 Referent:innen aus 10 Ländern teil. Die Veranstaltung schuf einen Raum für internationalen wissenschaftlichen Austausch sowie für eine vertiefennde Reflexion über die Infrastruktur des Erinnerns.


Am 15. Mai 2025 hielt Izabela Paszko einen Gastvortrag mit dem Titel „Infrastructural Insight into Commemorative Initiatives in Bavaria” an der Karls-Universität in Prag.
Im Jahr 2025 setzte Izabela Paszko die Durchführung von Interviews und Forschungsgesprächen in München und Landsberg am Lech fort. Aufgrund andauernder und umfangreicher Bauarbeiten an Museen und Erinnerungsorten in Landsberg am Lech, Neuaubing und Nürnberg konnten die ursprünglich geplanten Besuche neuer Ausstellungen nicht realisiert werden. Stattdessen unternahm Paszko mehrere kontextualisierende Forschungsbesuche an einschlägigen Institutionen und Ausstellungen, darunter in Łódź (Stacja Radegast, Centrum Dialogu im. Marka Edelmana, Oddział Martyrologii Radogoszcz sowie das Zentrale Textilmuseum, Ausstellung „System Mody”), Freiburg im Breisgau (NS-Dokumentationszentrum, Eröffnung im März 2025), Berlin (Museum Deutscher Geschichte, Ausstellung „Gewalt Ausstellen”) und Kaufbeuren (Stadtmuseum, Ausstellung „Massenverbrechen Zwangsarbeit: Kaufbeuren wagt Erinnerung”).

März 2025: Ende März traf sich das Forschungsteam des Projekts „Infrastructures of Memory“ an der Universität Regensburg, um die Entwicklung und den aktuellen Stand des allgemeinen Forschungsprojekts (Magdalena Saryusz-Wolska) und den Fortschritt der einzelnen Projekte (Isabela Paszko, Seda Shekoyan, Zofia Hartman) zu besprechen. Die Teilnehmer:innen präsentierten erste Forschungsergebnisse sowie zukünftige Forschungsvorhaben und planten Publikationen und Konferenzen für das kommende Jahr. Auf das Seminar und die Präsentationen folgten eine aktive Fragerunde und fruchtbare Diskussionen am runden Tisch. Als Gast war Kunsthistorikerin Vera Beyer dabei, die ein umfangreiches Feedback zum Projekt gab. Anschließend besuchte das Team das Jüdische Museum und das NS-Dokumentationszentrum in München, wo es die Geschichte und Museumskonzepte der beiden Einrichtungen analysierte.

Am 24.-25. Januar 2025 nahm Izabela Paszko an der Online-Konferenz „Museums, Memory, Politics” der Memory Studies Association Museums and Memory Working Group teil. Sie hielt den englischsprachigen Vortrag „Weaving between Contemporary Social Emergencies, Civic Networks, and Narratives of Violence: The NS Documentation Center Munich from the Perspective of Infrastructures of Memory.”

Oktober 2024: Magdalena Saryusz-Wolska forscht auf der Baustelle des Museums KZ Płaszów in Krakau. Die Infrastrukturen der Erinnerung können wir besonders gut untersuchen, bevor die Wände stehen und alles in Beton gegossen ist. Langsam nimmt die Ausstellung Gestalt an.

September 2024: Call for Papers für die Konferenz „Infrastructural Turn. How Materiality Shapes Exhibitions about Difficult Pasts“ veröffentlicht. Konferenztermin: 29.-31. Mai 2025, Einreichungsfrist: 31. Oktober 2024. Kontakt: paszko@dhi.waw.pl, weitere Informationen auf www.dhi.waw.pl.

August 2024: Um vor Ort zu recherchieren, besuchten Agnieszka Rejniak-Majewska und Seda Shekoyan das Jüdische Museum in Frankfurt. Neben der Dauerausstellung besichtigten sie auch die Sonderausstellung „Hideouts: Architecture of Survival“ (Architektur des Überlebens) von Natalia Romik und analysierten deren Design. Die Forschungsreise ermöglichte nicht nur eine Analyse der räumlichen und infrastrukturellen Aspekte der Sonderausstellung, sondern lieferte auch entscheidende Erkenntnisse für die allgemeine Perspektive und Methodik von Shekoyans Promotionsprojekt, in dem sie die Infrastrukturen von Dauerausstellungen in jüdischen Museen in Deutschland und Polen vergleicht.

April 2024: Ende April traf sich das Forschungsteam im Deutschen Historischen Institut Warschau, um den Fortschritt der einzelnen Projekte sowie die Pläne für Publikationen und zukünftige Konferenzen zu besprechen. Die Diskussion am Runden Tisch über das Buch „Art Worlds“ von Howard Becker gab den Impuls zum Gespräch über den theoretischen Rahmen des Gesamtprojekts und seinen transdisziplinären Charakter. Das Team besuchte auch das Museum für Polnische Geschichte, das sich derzeit im Bau befindet. Hier trafen die Forschenden mit Dr. Michał Przeperski zusammen, der die infrastrukturellen Faktoren hinter diesem Ort erläuterte.

April 2024: Tomasz Załuski stellte das Konzept, die Methodik und die Struktur des Projekts während des deutsch-polnischen Workshops „(Post)Kolonialismus, (Post)Migration, Transnationalismus“ vor, der in Łódź im Rahmen der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften der Universität Łódź in Zusammenarbeit mit der Justus-Liebig-Universität Gießen organisiert wurde. Außerdem führte er einen Mini-Workshop über die Wahrnehmung von Infrastrukturen durch. Es ging dabei um die Erfahrung des Besuchs von Ausstellungen und ihre Verortung verschiedenen Bereichen der Geisteswissenschaften.

Januar 2024: Tomasz Załuski und Magdalena Saryusz-Wolska diskutierten an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit Gabriele Schabacher, Franziska Reichenberger und Thomas Ullrich sowie Studierenden des Fachbereichs Medienkulturwissenschaften über das Konzept der Infrastrukturen der Erinnerungskultur.

Juli 2023: Tomasz Załuski und Magdalena Saryusz-Wolska präsentierten das Projekt auf der Jahreskonferenz der Memory Studies Association in Newcastle. Als Teil des gemeinsamen Panels zu Infrastrukturen des Gedächtnisses, in Zusammenarbeit mit Zofia Wóycicka, Michalina Musielak und Juliane Tomann, präsentierten sie das die Referate „Inside the black box of cultural memory: On the intersections between memory studies and infrastructure studies“ (M. Saryusz-Wolska) und „Experimental infrastructures. Memory production and distribution in the field of visual arts“ (T. Załuski).

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