
Magdalena Saryusz-Wolska ist die Co-Leiterin des Projekts. Sie ist Soziologin und Kulturwissenschaftlerin, Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Warschau und Professorin an der Universität Lodz (derzeit beurlaubt). Ihre Forschungsschwerpunkte sind polnische und deutsche Erinnerungskulturen, Rezeptionsforschung und Mediengeschichte. Sie hat an der Universität Lodz promoviert und sich an der Universität Warschau habilitiert. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehört die Monographie Mikrogeschichten der Erinnerungskultur. „Am grünen Strand der Spree“ und die Remedialisierung des Holocaust. Berlin and Boston: De Gruyter York 2022 (Englishe Fassung 2023) sowie Beiträge zu „Memory Studies“, „The Public Historian“ und „The German Studies Review“.
Tomasz Załuski ist der Co-Leiter des Projekts. Er ist Kunsthistoriker und Philosoph, arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturforschung an der Universität Lodz und an der Kunstakademie in Lodz. Seine Forschungsinteressen umfassen moderne und zeitgenössische Kunstpraktiken im kulturellen, wirtschaftlichen und sozio-politischen Kontext, Kunstdokumentation und Kunstkulturarchive, Erinnerung und Historisierung in Kunstpraktiken, Ausstellungsgeschichte, institutionelle Infrastrukturen im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst, transnationale Kunstnetzwerke und zeitgenössische kuratorische Strategien. Er hat u.a. in „Third Text“, „Zeitschrift für Kunstgeschichte“, „View. Theories and Practices of Visual Culture“ publiziert.


Zofia Hartman hat einen Master-Abschluss in Kulturwissenschaften von der Jagiellonen-Universität erhalten. Sie ist außerdem ausgebildete klassische Musikerin, spezialisiert auf Oboe, und spielt aktiv in Sinfonieorchestern in Polen und im Ausland. Als gebürtige Jüdin ist sie mit dem Leben der polnischen und internationalen jüdischen Gemeinschaft verbunden. Sie ist die Autorin des Buches Sugihara’s List (Auf Polnisch, Verlag Austeria 2023), das auf ihrer Masterarbeit basiert. Seit 2018 arbeitet sie bei der Stiftung Stadt der Literatur in Krakau, wo sie kulturelle Veranstaltungen zum Thema Literatur organisiert. Seit 2023 forscht sie im Projekt „Infrastrukturen des kollektiven Gedächtnisses“
Izabela Paszko ist Post-Doc Forscherin im Projekt. Sie ist Kulturhistorikerin und Sozialanthropologin, Postdoktorandin am Deutschen Historischen Institut in Warschau. Im November 2023 verteidigte sie ihre Dissertation an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 2020 bis 2023 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin in München im Rahmen des INFOCOM-Projekts („Man hört, man spricht“ Informelle Kommunikation und Information „von unten“ im nationalsozialistischen Europa). Ihre Forschungsinteressen sind Sozialgeschichte, Museumsstudien, Anthropologie des Alltagslebens.


Agnieszka Rejniak-Majewska ist research fellow im Projekt. Sie ist Kunsthistorikerin und Professorin am Lehrstuhl für Kulturforschung an der Universität Lodz. Ihre Forschungsinteressen umfassen moderne und zeitgenössische Kunst, Kunstkritik, Kunstgeschichtsschreibung, visuelle Kulturstudien und Museumskulturen als Teil der zeitgenössischen Öffentlichkeit. Sie habilitierte sich 2019 an der Jagiellonen-Universität mit einer Studie über den Einfluss der visuellen Reproduktion auf die Konzepte der Kunstgeschichte und die Kunstpraxis der Avantgarde im frühen 20. Jahrhundert. Sie veröffentlichte u.a. in „Teksty Drugie“, „Biuletyn Historii Sztuki“ und „Artium Quaestiones“.
Seda Shekoyan ist Doktorandin im Projekt. Sie ist Kunsthistorikerin, Kuratorin, Forscherin und Autorin. Ihre Arbeit als Kuratorin, Forschung und Schriften befassen sich u.a. mit curatorial research,Geschichtsschreibung, museum studies, exhibition studies,museologische und konzeptionelle Planung, Erinnerung und Politik. Seda hat einen Master-Abschluss in Media Arts Cultures von der Donau-Universität Krems, Österreich, der Universität Lodz, Polen, und der Aalborg-Universität in Dänemark (2015-2017). Sie war zwei Jahre lang (2010-2012) Leiterin der Abteilung für bildende Kunst am Armenian Center for Contemporary Experimental Art. Sieerhielt Stipendien von der Europäischen Union, der Europäischen Kulturstiftung, dem Open Society Institute, der Hrant Dink Foundation (Türkei), der Al Mamal Foundation of Contemporary Art (Israel/Palästina) und der Al Balad Residency (Jeddah, Saudi-Arabien). Seda Shekoyan promoviert an der Doktorandenschule für Geisteswissenschaften der Universität Lodz (Polen).


Juliane Tomann ist research fellow im Projekt. Sie hat Kulturwissenschaften in Frankfurt (Oder) und Wroclaw studiert und ihre Dissertation an der Freien Universität in Berlin verteidigt. Nach Stationen an der Friedich-Schiller-Universität in Jena und einem Lehr- und Forschungsaufenthalt an der Princeton University wurde sie 2021 als Juniorprofessorin für Public History an die Universität Regensburg berufen. Dort ist sie außerdem Mitglied des wissenschaftlichen Leitungsteams des Zentrum Erinnerungskultur sowie Principal Investigator der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropa. Sie forscht zu Praktiken des doing history (Reenactments und Living History) in der Gegenwart sowie in historischer Perspektive. Darüber hinaus untersucht sie postindustrielle Räume und Landschaften und interessiert sich für die Theorie (digitaler) Public History. Ihre Arbeiten erschienen unter anderem in „The Public Historian“, „International Public History“, „Zeitschrift für Empirische Kulturwissenschaft“ und „Aus Politik und Zeitgeschichte“.